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Unsere persönlichen Wien Tipps

Dort, wo Wiener selbst hingehen
und das, was es nur in Wien gibt

Hier entsteht eine wachsende Sammlung jener Wiener Adressen, die wir selbst gerne besuchen und unseren Gästen seit Jahren empfehlen. Den Anfang machen Restaurants und Wirtshäuser – Klassiker und persönliche Lieblinge aus unserem Tour-Alltag. In den kommenden Monaten kommen Museen, Hotels, Shops, Cafés und Heurige dazu.

Wer Wien tiefer entdecken oder seinen Aufenthalt rundum geplant haben möchte: Wir beraten Sie gerne persönlich und stellen ein komplettes Programm zusammen.

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Pink, retro, kultig. Die Konditoreikette mit den charakteristischen rosa Fassaden ist pure Wiener Nachkriegsnostalgie. Gute Torten zu fairen Preisen, und die Einrichtung ist ein Zeitdokument. Aida ist Wien, wie es viele von uns aus Kindertagen kennen – und das ist das Schöne daran.

Die Wiener Traditionsbäckerei gibt es seit 1891 – gegründet von den Brüdern Heinrich und Fritz Mendl, die einst den k.u.k. Hoflieferantentitel erhielten. Hier bekommt man das echte Kornspitz, Mohnflesserl und Salzstangerl – alles, was zu einem Wiener Frühstück gehört. Anker hat über 100 Filialen in Wien, die man überall in der Stadt findet. Perfekt für ein Picknick im Volksgarten oder eine schnelle Stärkung zwischen zwei Programmpunkten.

Das Weinlokal liegt an einem der schönsten Plätze der Innenstadt. Hier trifft klassische Wiener Küche auf eine Weinkarte, die zeigt, dass die Betreiber wissen, wovon sie reden. Ein schöner Ort, um den Abend ausklingen zu lassen, mit einem Glas Wein und dem Gefühl, genau richtig zu sein.

Elegant, zeitgemäß und sehr gut. Das Buxbaum ist bei Einheimischen wie bei Gästen beliebt, die Wien heute verstehen wollen – nicht nur gestern. Die Küche ist präzise, der Service aufmerksam, und am Ende fragt man sich, warum man nicht öfter herkommt. Besonders schön ist der ruhige Innenhof im Heiligenkreuzerhof: ein versteckter Gastgarten, der sich wie eine kleine Oase mitten in der Stadt anfühlt. Ein Ort, an dem man gerne länger bleibt – und leise weiterempfiehlt.

Architektonisch beeindruckend mit seinen hohen Gewölben im Palais Ferstel, historisch bedeutsam, sehr gefragt. Leo Trotzki, Peter Altenberg, Stefan Zweig, Adolf Loos – sie alle saßen hier, hielten Salons ab, schrieben Geschichte. Die Tortenauswahl ist legendär, die Atmosphäre einzigartig. Allerdings: Wer nicht früh kommt oder reserviert, steht oft mit unzähligen Touristen in endlosen Warteschlangen – dafür haben Wiener:innen meist nur Kopfschütteln übrig. Wer sich die Zeit nimmt, wird belohnt.

K.u.k. Hofzuckerbäcker seit 1786. Schon beim Eintreten riecht man Butter und Zucker in der Luft – und sieht im Erdgeschoss, wie täglich frischer Kaiserschmarrn vor den Augen der Besucher gemacht wird. Der Kaiserschmarrn to go ist legendär und bei Wiener:innen wie Gästen gleichermaßen beliebt. Hier gibt es die Sacher-Konkurrenz, kunstvolle Marzipankreationen, handgeschöpfte Veilchenpastillen, Croissants, Krapfen und Schokolade in historisch dekorierten Schachteln – ein Augenschmaus.

Kaiserin Elisabeth war Stammkundin. Im ersten Stock lädt das Kaffeehaus zum Verweilen ein, bei Schönwetter der Gastgarten am Kohlmarkt. Übrigens: Beim Demel verkauft und serviert seit jeher nur weibliches Personal – die sogenannten Demelinerinnen. Man kauft hier nicht nur Süßes, sondern ein Stück Wiener Geschichte zum Mitnehmen.

Das älteste durchgehend geöffnete Kaffeehaus Wiens – seit 1824. Klein, charmant, mit rotem Samt und einer Atmosphäre, die einen sofort in eine andere Zeit versetzt. Mozart und Beethoven haben hier Tafelmusik gespielt, als das Haus noch anders hieß. Heute spielt vor allem die Zeit eine andere Rolle: Man kommt her, um innezuhalten. Das Frauenhuber ist kein lautes Kaffeehaus, kein Postkartenmotiv – es ist echt. Sigmund Freud, Arthur Schnitzler und viele andere haben hier gesessen, gelesen, nachgedacht. Und genau das kann man heute noch tun.

Legendär, dunkel, eng – und berühmt für seine Buchteln am Abend. Das Hawelka ist ein Kaffeehaus für Nachtschwärmer:innen und alle, die Wien von seiner intimeren, bohèmehaften Seite kennenlernen wollen. Leopold und Josefine Hawelka haben das Café 1936 eröffnet, ihr Geist schwebt noch immer über allem. Ein Ort mit Seele.

Groß, elegant, klassisch – seit 1873. Das Landtmann liegt direkt neben dem Burgtheater und war schon immer Treffpunkt für Theatergänger:innen, Politiker:innen und alle, die Wien in seinem selbstbewussten Glanz erleben wollen. Sigmund Freud war Stammgast, Gustav Mahler ebenso. Heute sitzt man hier genauso gern wie damals – mit Blick auf den Ring, einer Melange und dem Gefühl, dass manche Orte einfach zeitlos sind.

Unverändert seit der Kaiserzeit. Die hohen Fenster, die Billardtische, die Zeitungsständer – alles noch da. Hier versteht man, was Wiener Kaffeehaustradition bedeutet. Das Sperl ist kein Museum, sondern ein Ort, der lebt. Und wer einmal hier gesessen ist, weiß, warum Kaffeehäuser zum immateriellen Weltkulturerbe gehören.

Österreichische Klassiker einmal anders: kleine, wunderschön angerichtete Portionen in bester Qualität, die man herrlich kombinieren und teilen kann – und trotzdem ist jeder Teller ein richtiges Hauptgericht.

Über den Dächern der Stadt essen, mit direktem Blick auf den Stephansdom. DO & CO steht für internationale Küche mit sicherem Gespür für Qualität, Timing und Atmosphäre. Perfekt für ein stilvolles Mittagessen oder ein entspanntes Dinner, bei dem auch der Blick eine Rolle spielt. Besonders schön: der Übergang vom Tag in den Abend, wenn die Stadt langsam zur Ruhe kommt.

Moderne österreichische Küche in ungezwungener Atmosphäre. Die Feinkosterei arbeitet mit hochwertigen Produkten und serviert kleine wie größere Gerichte, die sich gut teilen lassen. Man sitzt nah am Geschehen, isst konzentriert und merkt schnell, warum dieses Lokal bei Wiener:innen so beliebt ist. Ein idealer Ort für eine kulinarische Pause mitten in der Stadt.

Groß, lebendig, stimmungsvoll. Ein Wiener Klassiker mit viel Platz, guter Laune und solidem Wein aus eigenem Anbau. An schönen Sommerabenden kann es hier richtig voll werden – das gehört dazu und macht den Charme aus. Die Stimmung ist gesellig, das Publikum gemischt, und wer Glück hat, sitzt im Schatten alter Kastanienbäume mit Blick über die Weingärten.

Im Gasthaus Grünauer fließen kulinarische Traditionen aus Wien, Böhmen, Ungarn und dem Südburgenland ganz selbstverständlich zusammen. Gekocht wird aus Erfahrung und mit sicherem Gespür für das, was gerade passt – ohne fixe Rezepte, dafür mit viel Wissen um Produkte, Jahreszeiten und Zusammenhänge. Katja Grünauer führt diese Art zu kochen weiter, so wie sie über Generationen im Haus gelebt wurde.

Auch die Räume erzählen davon. Eine alte Holzschank, abgenutzte Dielen und schlichtes Mobiliar prägen das Bild eines Wiener Wirtshauses, wie man es nur noch selten findet. Auf den Tisch kommen vertraute Gerichte wie gekochtes Rindfleisch, Gulasch oder Wiener Schnitzel, ebenso wie Innereien, die heute kaum mehr angeboten werden. Der Weinkeller ist beeindruckend bestückt und ganz auf Österreich fokussiert. Das Grünauer ist ein Ort für Gäste, die sich Zeit nehmen – und für alle, die Wien auch über seine Küche verstehen möchten.

Bodenständig, preiswert und immer gut besucht. Das Rebhuhn liegt mitten im charmanten Servitenviertel, einem der schönsten Grätzl Wiens mit seinen kleinen Geschäften, Cafés und dem entspannten Tempo abseits der Innenstadt. In derselben Straße, nur wenige Häuser entfernt, lebte und arbeitete Sigmund Freud jahrzehntelang – seine Praxis und Wohnung in der Berggasse 19 sind heute Museum.

Das Rebhuhn steht für Wiener Klassiker ohne Schnickschnack, ehrlich gekocht und großzügig serviert. Ein Lokal, das zeigt, wie gut einfache Küche sein kann, wenn sie mit Erfahrung gemacht wird. Nach einem Spaziergang durch das Servitenviertel der perfekte Ort zum Einkehren.

Im Gasthaus Steman geht es lebhaft zu – besonders zu Mittag, wenn sich der Raum füllt und kaum ein Platz frei bleibt. Die Einrichtung ist schlicht, die Aufmerksamkeit gilt dem, was hier täglich passiert: gutem Essen, zügig serviert, ohne Umstände. Viele Gäste kommen regelmäßig, manche schon seit Jahren, andere entdecken das Steman genau dann, wenn sie echte Wiener Küche suchen.

Auf den Tellern finden sich Klassiker, die man nicht überall bekommt: Schinkenfleckerl, Gulasch, gekochtes Rindfleisch, dazu je nach Jahreszeit Eierschwammerl oder andere saisonale Gerichte. Das Schnitzel gehört natürlich dazu, aber es ist nicht der einzige Grund, hierherzukommen. Man kommt wegen der Klassiker – und bleibt wegen der Gerichte, die man sonst kaum mehr auf Speisekarten findet.

Das Woracziczky liegt ein wenig abseits, dort, wo der 5. Bezirk ruhig wird und man Lokale noch gezielt besucht. Drinnen gemütlich, draußen ein ruhiger Schanigarten, der an warmen Tagen fast wie ein kleines Grätzlwohnzimmer funktioniert.

Gekocht wird Wiener Küche mit einem Blick nach vorn: Klassiker, saisonale Gerichte und immer wieder Dinge, die man nicht überall findet. Gemüse spielt hier eine größere Rolle, ohne sich in den Vordergrund zu drängen, und auch Innereien haben ihren festen Platz auf der Karte. Das Woracziczky ist ein Ort für lange Abende, gutes Essen und entspannte Gespräche.

Der Hollerbusch ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie zeitgemäß Wiener Wirtshausküche heute sein kann. Hier wird mit regionalen und saisonalen Produkten gekocht, mit viel Aufmerksamkeit für Gemüse und Aromen – ohne dogmatisch zu sein. Die Karte wechselt regelmäßig, vieles ist vegetarisch oder leicht vegetarisch zu genießen, ergänzt durch ausgewählte Fleischgerichte von guter Herkunft. Die Atmosphäre ist entspannt, offen und herzlich, das Publikum bunt gemischt. Ein Ort, an dem man sich schnell zuhause fühlt und ganz nebenbei ein anderes, sehr lebendiges Wien kennenlernt.

Ebenso kaiserlich, ebenso fein. Gerstner ist Hofzuckerbäcker, Café und Restaurant in einem – ein Ort, an dem Wiener Kaffeehauskultur ganz selbstverständlich gelebt wird. Die Torten, Pralinen und das Kleingebäck sind ebenso schön wie gut, die Verpackungen fast zu schade zum Auspacken.

Das Besondere wartet im zweiten Stock des Palais Todesco: Prachtvolle Säle mit Blick direkt auf die Staatsoper, entworfen von den Ringstraßenarchitekten Theophil von Hansen und Heinrich von Förster. Hier saß einst Johann Strauss im Salon der Baronin Todesco als Stammgast – und lernte hier seine erste Frau kennen. Ein Ort, der Kaffeehaus, Küche und große Architektur verbindet. Eine Reservierung für den zweiten Stock lohnt sich.