Lena Hoschek, gebürtige Grazerin, gründete 2005 ihr Label und wurde damit zur bekanntesten österreichischen Designerin ihrer Generation. Ihre Kleider zitieren die Fünfziger, die Tracht und die Pin-ups, aber nie als Kostüm: Taillen, Petticoats, Blumendrucke, dazu Dirndl, die auf dem Opernball genauso funktionieren wie beim Heurigen.
Das Geschäft in der Seilergasse, ein paar Schritte vom Graben, ist rot, gemustert und voll; Stoffe aus Österreich und Italien, genäht in Europa. Hier trifft man Wienerinnen, die etwas Bestimmtes suchen, und Gäste aus Übersee, die es zufällig finden.
