In der Martinstraße im 18. Bezirk steht ein Ofen, der nie ganz ausgeht. Robert Comploj, Glaskünstler mit Stationen in Murano und den USA, hat hier sein Studio: eine Werkstatt, in der Glas geschmolzen, geblasen, gedreht und geformt wird, und eine Galerie, in der die fertigen Stücke stehen.
Seine Objekte sind farbig, groß und manchmal humorvoll; Vasen, Skulpturen, Leuchten, Auftragsarbeiten für Hotels und Sammler. Wer ihm bei der Arbeit zusieht, versteht, warum Glasblasen ein Tanz ist: Die Pfeife dreht sich, das Glas fließt, und in wenigen Minuten ist entschieden, ob das Stück gelingt.
