Die Silberschmiede Jarosinski & Vaugoin gehört zu jenen Betrieben im 7. Bezirk, die man von der Straße nicht sieht. Durch das Haustor, über den Hof, dann die Werkstatt: Ambosse, Hämmer, Formen aus 175 Jahren. Hier entstehen Bestecke in über 200 Mustern, Tafelaufsätze, Kelche, Einzelstücke für Botschaften und Privatleute.
Jean-Paul Vaugoin führt das Haus in sechster Generation, und er ist einer der wenigen Meister, die ihre Türen wirklich öffnen. Wer zuhört, erfährt, warum ein Löffel 40 Arbeitsschritte braucht, was ein “Hammerschlag” mit dem Klang zu tun hat und wie ein Betrieb überlebt, wenn niemand mehr Silber erbt.
