1718 verlieh Kaiser Karl VI. das Privileg zur Porzellanerzeugung, Maria Theresia machte die Manufaktur zur kaiserlichen. Seither entsteht im Augarten Porzellan von Hand: Jede Tasse wird gegossen oder gedreht, jedes Muster mit dem Pinsel gemalt, jede Lipizzaner-Figur aus vielen Einzelteilen zusammengesetzt.
Der Rundgang führt durch die Werkstätten, wo man den Malerinnen über die Schulter schaut, und in das Museum mit Stücken aus drei Jahrhunderten. Danach der Park: Der Augarten ist Wiens ältester Barockgarten, mit Flaktürmen, Alleen und dem Palais der Sängerknaben gleich nebenan.
