Die Freisingergasse ist kurz, und doch übersieht man das kleine Geschäft leicht. Drinnen: dunkles Holz, Glasladen, das alte Mobiliar eines Knopfgeschäfts aus der Zeit um 1900. Die Laden, in denen früher Perlmutt- und Hornknöpfe lagen, sind heute voll mit Schokolade.
Wolfgang Leschanz ist Konditormeister und hat sich den Titel Schokoladekönig selbst verliehen, mit dem Augenzwinkern, das dazugehört. Seine Schokolade wird in der eigenen Manufaktur gemacht, nach Rezepten, die er über Jahre verfeinert hat: Trüffel mit Marille, Tafeln mit Mohn, kandierte Orangen. Wer ihm zuhört, lernt nebenbei, warum Wiener Schokolade anders schmeckt als Schweizer.
