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Kulinarik & Genuss

Demel

k.u.k. Hofzuckerbäcker seit 1786

Seit1786
Wo1. Bezirk, Kohlmarkt 14, 1010 Wien
Dauer45 bis 60 Minuten
Gruppebis 15 Personen

Die Geschichte

Es gibt Häuser, die man nicht besucht, sondern betritt. Der Demel ist so eines. Die Demelinerinnen in ihren schwarzen Kleidern sprechen noch immer in der dritten Person (“Haben schon gewählt?”), die Torten stehen wie Schmuckstücke in der Vitrine, und hinter der Glaswand wird gezogen, gefüllt und glasiert wie zu Zeiten des Kaisers.

Gegründet 1786 als Zuckerbäckerei gegenüber dem Burgtheater, zog der Demel 1888 an den Kohlmarkt und belieferte den Hof. Sisi ließ sich hier ihre kandierten Veilchen holen, und der Streit mit dem Hotel Sacher um die “echte” Sachertorte beschäftigte sieben Jahre lang die Gerichte. Heute ist der Demel ein Stück Wiener Selbstverständnis: ein bisschen streng, sehr charmant und im Kern süß.

Beim Demel ist die Mehlspeis kein Nachtisch. Sie ist der Grund, warum man gekommen ist.

Martha Tretter, artemezzo

Was Sie erleben

Wir beginnen im Verkaufsraum, wo die Demelinerin erklärt, was Anna-Torte, Fächertorte und Kardinalschnitte unterscheidet. Dann der Blick in die Schaubackstube: Hier werden Strudelteige gezogen und Punschkrapferl glasiert. Zum Abschluss eine kleine Verkostung im Salon, gerne mit Melange. Für Gruppen, die es eilig haben: Kaiserschmarren oder Mini-Strudel zum Mitnehmen als Station auf der Tour.

Verkostung Werkstattbesuch
auf Anfrage
täglich, vormittags am ruhigsten