Josef Lobmeyr eröffnete 1823 sein Glasgeschäft, sein Sohn Ludwig machte daraus eine Adresse für den Kaiserhof und die Wiener Moderne. Adolf Loos entwarf für Lobmeyr das Trinkservice Nr. 248, das bis heute produziert wird, Josef Hoffmann die musselinfeinen Gläser, die man kaum zu halten wagt.
Der Laden in der Kärntner Straße ist geblieben, was er war: Holzvitrinen, Kristall bis unter die Decke, ein Luster neben dem anderen. Im Stock darüber liegt das Hausmuseum mit Entwürfen aus 200 Jahren. Die Familie Rath, die Lobmeyr in sechster Generation führt, ist oft selbst im Haus.
