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Kulinarik & Genuss

Altmann & Kühne

Liliputkonfekt in Schachteln der Wiener Werkstätte, seit 1928

Seit1928
Wo1. Bezirk, Graben 30, 1010 Wien
Dauer20 bis 30 Minuten
Gruppebis 10 Personen

Die Geschichte

Emil Altmann und Ernst Kühne eröffneten 1928 ihre Confiserie am Graben, und sie hatten eine Idee, die bis heute trägt: Pralinen so klein wie Fingerkuppen, von Hand gemacht, verpackt in Schachteln, die aussehen wie Kommoden, Hutschachteln oder Bonbonnieren aus dem Puppenhaus. Die Entwürfe kamen aus dem Umfeld der Wiener Werkstätte, die Ladenfront gestaltete Josef Hoffmann.

1938 mussten die jüdischen Gründer nach New York fliehen, eine Mitarbeiterin führte das Geschäft durch die Jahre, und so steht es heute noch da, winzig, elegant, ein bisschen aus der Zeit gefallen. Wer eine Schachtel kauft, kauft ein Stück Wiener Designgeschichte, das man essen kann.

Kleines Konfekt, große Geschichte.

Martha Tretter, artemezzo

Was Sie erleben

Besuch mit Verkostung des Liliputkonfekts und der Geschichte von Gründung, Flucht und Weiterführung, dazu die Hoffmann-Fassade und die Verpackungen als Designobjekte. Kurze, feine Station der Hoflieferanten-Tour und jeder Innenstadt-Führung.

Einkauf mit Beratung Verkostung
auf Anfrage
Mo bis Sa