Fiaker gibt es in Wien seit dem 17. Jahrhundert, benannt nach der Rue de Saint-Fiacre in Paris, wo die ersten Mietkutschen standen. Der Wiener Fiaker war immer mehr als ein Verkehrsmittel: Er kennt die Stadt, die Leute und die besten Geschichten, und er hat ein Verhältnis zu seinen Pferden, das man spürt.
Familie Paul fährt seit 1970. Die Pferde stehen in Stallungen am Stadtrand, die Kutschen sind gepflegt, und die Fahrer erzählen, wenn man sie lässt. Eine Fahrt über den Ring, durch die Hofburg oder rund um den Stephansdom ist keine Touristenpflicht, sondern die langsamste und schönste Art, Wien zu sehen.
