Seit 1565 werden in der Hofburg Lipizzaner in der klassischen Reitkunst ausgebildet, in der barocken Winterreitschule, die Fischer von Erlach für Karl VI. gebaut hat. Die Vorführungen sind berühmt, die Morgenarbeit ist der ruhigere Blick dahinter: Pferde und Bereiter bei der täglichen Arbeit, zu Musik, ohne Uniform-Glanz.
Für Gruppen öffnet die Hofreitschule ihre Salons: Aperitif mit Blick in die Reithalle, Führung durch Stallungen und Sattelkammer, Morgenarbeit von der Loge aus. Und, wenn es sich einrichten lässt, ein Gespräch mit einer Bereiterin oder einem Bereiter darüber, wie man ein Pferd zehn Jahre lang ausbildet.
